Obergrenze Abzug Fahrkosten Steuererklärung | 21.04.2015

Zukünftig unterliegen die Fahrkostenabzüge einem Maximalwert von 3‘000 CHF bei der direkten Bundessteuer.

Arbeitsweg

    Von Steuererhöhungen hört niemand gerne. Für viele unselbstständig Erwerbende im Kanton Graubünden ist dies aber aufgrund des zukünftig festgelegten Maximalbetrages von CHF 3‘000,-  für die berufsbedingten Fahrkosten zu erwarten.

    Warum werden die Abzüge für Fahrkosten limitiert?

    Aufgrund der Annahme des Gesetzes zur Finanzierung und dem Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) gemäss Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 wurde die maximale Höhe der berufsbedingten Fahrkosten limitiert. Diese Anpassung tritt am 1. Januar 2016 in Kraft und gilt sowohl für den öffentlichen als auch für den privaten Berufsverkehr. Die Vorteile des FABI bringen langfristig auf vielen Strecken den Halbstundentakt, in städtischen Gebieten und Agglomerationen den Viertelstundentakt. Im Kanton Graubünden, wo viele Arbeitnehmer auch längere Wege zurücklegen müssen, ist dieser grosse Vorteil leider nicht direkt spürbar. Eher wirkt er sich negativ auf die Steuerrechnung aus.

    Die Savera Treuhand AG unterstützt Sie bei Ihrer Steuererklärung

    Wie am oben beschriebenen Beispiel für eine Steuererhöhung erklärt, ist eine vorausschauende Steuerplanung wichtig. Die Savera Treuhand AG unterstützt Sie gerne dabei!

    Der Grosse Rat wird voraussichtlich in der Augustsession über die Umsetzung des FABI beraten und den Abzug für die Kantonssteuer festlegen. Die Savera Treuhand AG hält Sie natürlich auf dem Laufenden. 

    Autor: Savera Treuhand AG

    Foto: Fotolia